Kinder & Familien
Die Entlassung aus dem Krankenhaus ist für viele Familien mit Unsicherheit verbunden. Die sozialmedizinische Nachsorge begleitet Kinder und Jugendliche mit schweren oder chronischen Erkrankungen sowie frühgeborene Kinder beim Übergang in den häuslichen Alltag.
Unser interdisziplinäres Team kommt zu den Familien nach Hause, koordiniert notwendige Hilfen und unterstützt sie dabei, Versorgung, Termine und den neuen Alltag zu organisieren. Das Angebot richtet sich an Familien in Bremen und im angrenzenden Umland.

Interdisziplinäre Frühförderung
Von der Geburt bis zum Schuleintritt
Nach einem längeren Krankenhausaufenthalt müssen Familien häufig viele Aufgaben gleichzeitig bewältigen. Wir helfen dabei, notwendige Schritte zu planen, Ansprechpartner zusammenzubringen und Sicherheit im Umgang mit der neuen Situation zu gewinnen.
Wir nehmen uns Zeit für die Fragen, Sorgen und Unsicherheiten der Familie. Gemeinsam überlegen wir, welche Schritte im Alltag sinnvoll sind und welche zusätzlichen Angebote benötigt werden.
Auf Wunsch begleiten wir Familien zu medizinischen oder therapeutischen Terminen. Bei weitergehendem Unterstützungsbedarf vermitteln wir geeignete Kontakte und helfen bei der Abstimmung notwendiger Maßnahmen.
Wir bringen die beteiligten Fachstellen zusammen und behalten die nächsten Schritte im Blick. So entsteht eine abgestimmte Versorgung, die sich am individuellen Bedarf des Kindes und seiner Familie orientiert.
Die sozialmedizinische Nachsorge unterstützt Familien, wenn nach der Krankenhausentlassung ein erhöhter medizinischer, pflegerischer oder organisatorischer Bedarf besteht.
Frühgeborene Kinder
Frühgeborene Kinder benötigen nach ihrer Entlassung häufig eine besonders behutsame Begleitung. Wir unterstützen Familien dabei, die Versorgung zu Hause zu organisieren und die Entwicklung ihres Kindes aufmerksam zu begleiten.
Kinder und Jugendliche mit chronischen Erkrankungen
Das Angebot richtet sich an Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr, die mit einer chronischen oder schweren Erkrankung leben. Dazu zählen laut Conpart beispielsweise kindliches Rheuma, Mukoviszidose, Spina bifida und Herzerkrankungen.
Kinder nach Operationen
Auch nach größeren Operationen können Familien vor neuen Anforderungen stehen. Die Nachsorge hilft dabei, medizinische Empfehlungen in den Alltag zu übertragen und weitere Unterstützung zu organisieren.
Familien mit komplexem Unterstützungsbedarf
Wenn mehrere Fachstellen beteiligt sind oder viele Aufgaben gleichzeitig bewältigt werden müssen, unterstützt das Team bei der Koordination und schafft einen verlässlichen Überblick.

Die sozialmedizinische Nachsorge wird in der Regel bereits während des stationären Aufenthalts vorbereitet.
Beratung vereinbarenDie behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt stellt fest, dass nach der Entlassung eine sozialmedizinische Nachsorge erforderlich ist.
Der Antrag wird nach Angaben von Conpart bereits während des stationären Aufenthalts in der Klinik gestellt. Die beteiligten Stellen bereiten die anschließende Versorgung vor.
Nach der Entlassung kommt das Nachsorgeteam zur Familie nach Hause. Gemeinsam wird besprochen, welche Fragen bestehen und welche Unterstützung konkret benötigt wird.
Gut zu wissen
Die Kosten für die sozialmedizinische Nachsorge werden laut Conpart in der Regel von den Krankenkassen übernommen. Die konkrete Bewilligung richtet sich nach der ärztlichen Indikation und dem jeweiligen Antrag.
Kontaktformular

Die sozialmedizinische Nachsorge findet überwiegend im häuslichen Umfeld statt. Dadurch können Fragen direkt dort besprochen werden, wo sie entstehen. Die Fachkräfte erleben die konkrete Versorgungssituation, erkennen mögliche Belastungen und entwickeln gemeinsam mit der Familie alltagstaugliche Lösungen. Je nach Bedarf erfolgt die Begleitung engmaschig oder in größeren zeitlichen Abständen.